Unabhängiger Anbieter für Online-Weiterbildung · Online-Kurse im eigenen Tempo mit Teilnahmebescheinigung

Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten · Berufsrecht und Datenschutz

Berufsethik

Berufsrecht für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten: Online-Kurse

Berufsrecht für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten dreht sich in der Praxis oft um Vertrauen: Schweigepflicht, Datenschutz, Dokumentation und Behandlung per Video. Unsere Online-Kurse ordnen die gesetzlichen Grundlagen ein und zeigen, wie Sie sie im Praxisalltag umsetzen.

  • Verfasst für Deutschland
  • Online, im eigenen Tempo
  • Reflexionsvorlage
  • Abschlussprüfung, 80 % zum Bestehen
  • Teilnahmebescheinigung
Auf dieser Seite

Die Kernkurse für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten

Zwei Kurse decken die Themen ab, die in psychotherapeutischen Praxen am häufigsten Fragen aufwerfen.

Schweigepflicht und Datenschutz in Praxis und Klinik

Der Kurs (2 Stunden) zeigt, wie Schweigepflicht und Datenschutz in der täglichen Arbeit zusammenwirken: wer zur Verschwiegenheit verpflichtet ist, wann Weitergabe erlaubt ist und wie Sie Mitarbeitende einbinden. Er stützt sich auf § 203 StGB, die DSGVO, § 22 BDSG und den Kinderschutz nach § 4 KKG.

Fernbehandlung und Videosprechstunde rechtssicher

Der Kurs (2 Stunden) führt durch die Regeln für Beratung und Behandlung über Kommunikationsmedien. Er behandelt das ärztliche Berufsrecht (§ 7 Abs. 4 MBO-Ä) sowie die Praxis der Videosprechstunde. Die Berufsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ist davon zu unterscheiden; prüfen Sie diese bei Ihrer Kammer.

Schweigepflicht, Datenschutz und Kinderschutz im Überblick

§ 203 Abs. 1 StGB führt die Berufsgruppen auf, die für die Verletzung von Privatgeheimnissen mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft werden können; prüfen Sie dort, ob Ihre Berufsgruppe genannt ist. Abs. 3 erlaubt unter Voraussetzungen die Offenbarung gegenüber mitwirkenden Personen, soweit erforderlich; Abs. 4 verlangt, diese Personen zur Geheimhaltung zu verpflichten.

Gesundheitsdaten sind besondere Kategorien personenbezogener Daten. § 22 BDSG regelt die Verarbeitung, Abs. 1 Nr. 1b nennt die Gesundheitsvorsorge und Behandlung, Abs. 2 verlangt besondere Schutzmaßnahmen. Die DSGVO (Verordnung (EU) 2016/679) setzt den europäischen Rahmen.

Bei Kindeswohlgefährdung regelt § 4 KKG ein gestuftes Vorgehen für Geheimnisträger: zunächst das Gespräch mit den Betroffenen, dann gegebenenfalls die pseudonymisierte Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft, schließlich die Mitteilung an das Jugendamt.

Die Berufsordnung und die Kammerstruktur für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ihrem Land konnten wir aus amtlichen Quellen nicht belegen und geben sie daher hier nicht wieder. Maßgeblich ist der Text Ihrer Kammer.

Approbation, Kammer und Berufsordnung der Psychotherapeuten

Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sind approbiert; die Approbation regelt das Psychotherapeutengesetz des Bundes. Wie bei den ärztlichen Berufen gehören sie in der Regel einer Landeskammer an, die Berufspflichten durch Satzung regelt und überwacht. Die Bundespsychotherapeutenkammer stellt eine Muster-Berufsordnung bereit; verbindlich ist die Berufsordnung Ihrer Landespsychotherapeutenkammer. Einzelne Paragrafen geben wir bewusst nicht wieder, weil wir sie nicht aus amtlichen Quellen einzeln geprüft haben: Lesen Sie den aktuellen Text Ihrer Kammer. Verfahren bei Beschwerden folgen dem Heilberufe-Kammergesetz Ihres Landes; das Grundmuster erklärt der Leitfaden Berufsgerichtliches Verfahren.

Schweigepflicht im psychotherapeutischen Alltag

In der Psychotherapie ist Vertraulichkeit Voraussetzung des Behandlungserfolgs. Typische Fragen:

Team und Verwaltung

§ 203 Abs. 3 StGB erlaubt die Offenbarung gegenüber mitwirkenden Personen, soweit es für deren Tätigkeit erforderlich ist; nach Abs. 4 müssen Sie diese zur Geheimhaltung verpflichten und dies dokumentieren. Das gilt für Praxispersonal ebenso wie für externe Dienstleister, etwa Abrechnung oder IT.

Eltern, Jugendliche und Angehörige

Auskünfte an Eltern, Partner oder Angehörige setzen eine Einwilligung oder gesetzliche Grundlage voraus. Bei Minderjährigen kommt es auf Einsichtsfähigkeit und Sorgerecht an; besprechen Sie die Regeln zu Beginn der Behandlung.

Anfragen von Behörden, Gerichten, Versicherungen und der Kammer

Auch gegenüber Stellen, die Auskunft verlangen, prüfen Sie die Rechtsgrundlage, bevor Sie Inhalte offenbaren. Der Ratgeber Schweigepflicht erklärt führt durch die Fallgruppen.

Kindeswohlgefährdung

§ 4 KKG regelt ein gestuftes Vorgehen: Abs. 1 das Gespräch mit den Betroffenen, Abs. 2 die pseudonymisierte Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft, Abs. 3 die Mitteilung an das Jugendamt, wenn die Gefährdung anders nicht abgewendet werden kann.

Grenzen der Schweigepflicht: Selbst- und Fremdgefährdung

Die Schweigepflicht ist nicht grenzenlos, aber ihre Durchbrechung muss begründet sein. Das ärztliche Berufsrecht (§ 9 MBO-Ä) nennt als Rechtfertigung die Einwilligung, den Schutz eines höherrangigen Rechtsguts und eine gesetzliche Grundlage; die Berufsordnung Ihrer Psychotherapeutenkammer enthält eine vergleichbare Regel, die Sie nachlesen sollten. Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung stellen sich Fragen, die sich nicht pauschal beantworten lassen: Wie konkret ist die Gefahr? Gibt es mildere Mittel? Wer muss informiert werden? Dokumentieren Sie Ihre Abwägung und holen Sie bei Zeit Beratung ein. Der Kurs Schweigepflicht und Datenschutz in Praxis und Klinik übt diese Prüfung an Fällen.

Kurse: Praxisorganisation, Dokumentation und Sicherheit

Die Patientenakte ist nach § 630f BGB zeitnah zu führen; Änderungen sind nur zulässig, wenn der ursprüngliche Inhalt erkennbar bleibt. Nach § 630g BGB bestehen Einsichtsrechte der Patientinnen und Patienten. Der Kurs zum Behandlungsfehlervorwurf zeigt, wie Sie auf Beschwerden und Vorwürfe reagieren; weitere Kurse behandeln Patientensicherheit, KI-Einsatz und den Umgang mit Gewalt.

Videosprechstunde, Praxis-IT und Datenschutz

Gesundheitsdaten zählen zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten. Für Videosprechstunden gelten zusätzlich Anforderungen an Technik und Aufklärung; die BÄK/KBV-Hinweise (Stand 01.10.2025) behandeln Videosprechstunden und die IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV nach § 390 SGB V, auch wenn sie sich an ärztliche Praxen richten. Prüfen Sie, welche Anforderungen Ihre Kammer und Ihre Kassenärztliche Vereinigung an psychotherapeutische Praxen stellen. Beim Einsatz von KI-Anwendungen gilt die Schweigepflicht in vollem Umfang; Art. 4 der KI-Verordnung wurde durch die Verordnung (EU) 2026/1744 neu gefasst und verlangt nun Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz. Siehe KI-Kompetenz für Gesundheitsberufe und Fernbehandlung und Videosprechstunde.

Dokumentation und Einsicht

Die Behandlungsdokumentation richtet sich nach § 630f BGB: zeitnah, Änderungen nur mit erkennbarem Originalinhalt und Datum, Aufbewahrung zehn Jahre, soweit nichts anderes gilt. § 630g BGB regelt das Einsichtsrecht; die Einsicht kann nur aus den im Gesetz genannten Gründen verweigert werden, etwa wegen erheblicher therapeutischer Gründe oder Rechte Dritter. Prüfen Sie den Wortlaut, weil gerade in der Psychotherapie Aufzeichnungen persönliche Eindrücke enthalten können. Mehr im Ratgeber Patientenakte und Dokumentation erklärt.

Checkliste: Schweigepflicht und Datenschutz in der Praxis

Eine kurze Prüfliste hilft bei der Organisation:

  • Sind alle Mitarbeitenden und externen Dienstleister zur Geheimhaltung verpflichtet, und ist das dokumentiert (§ 203 Abs. 4 StGB)?
  • Gibt es einheitliche Einwilligungs- und Entbindungsformulare, die Umfang und Empfänger klar nennen?
  • Ist geregelt, wer Auskünfte an Angehörige, Ärztinnen und Ärzte, Kostenträger und Behörden erteilt?
  • Sind Praxissoftware, Videosprechstunde und Messenger datenschutzgerecht eingerichtet?
  • Gibt es eine Anweisung zum Vorgehen bei Kindeswohlgefährdung nach § 4 KKG?
  • Sind Aufbewahrungs- und Löschfristen festgelegt (§ 630f Abs. 3 BGB: zehn Jahre, soweit nichts anderes gilt)?
  • Werden Patientenunterlagen sicher aufbewahrt und bei Praxisaufgabe geregelt übergeben?

Nähere Erläuterungen im Ratgeber Schweigepflicht erklärt.

Kurse: Gespräch, Ethik und Selbstfürsorge

Schwierige Gespräche, ethische Konflikte und die eigene Belastung gehören zum psychotherapeutischen Alltag. Die folgenden Kurse richten sich an alle Gesundheitsberufe; der Kurs zur Gesundheit von Behandelnden hilft, Belastung und Burnout zu unterscheiden und Selbstfürsorge zu planen.

Therapeutische Beziehung, Abstinenz und ethische Fallbesprechung

Die therapeutische Beziehung ist asymmetrisch. Berufsordnungen verpflichten deshalb zu Zurückhaltung und Abstinenz; Einzelheiten stehen in der Berufsordnung Ihrer Kammer. Ethische Konflikte entstehen auch bei Behandlungsabbruch, Therapieende, Dokumentation und Datenweitergabe an Kostenträger. Eine strukturierte Fallbesprechung (Sachverhalt, Werte, Optionen, Entscheidung, Begründung) hilft, solche Fragen im Team oder in Intervision nachvollziehbar zu klären; die Zentrale Ethikkommission bei der Bundesärztekammer hat zur Ethikberatung Stellungnahmen veröffentlicht. Siehe Medizinethik im Alltag.

Aggression und Gewalt in der Praxis

Die KBV nennt in ihrer Stellungnahme vom 08.01.2026 eine Umfrage von 2024 unter mehr als 7.000 Ärztinnen, Ärzten, Psychotherapeuten und Praxispersonal: 80 % erlebten im vergangenen Jahr verbale Gewalt, fast die Hälfte in den letzten fünf Jahren körperliche Gewalt. Ein Gesetzentwurf zur Stärkung des strafrechtlichen Schutzes des Gemeinwesens ist nach unserem Quellenstand nicht in Kraft. Praktisch helfen klare Hausregeln, Notfallpläne, Schulung des Teams und Dokumentation. Siehe Gewalt in Praxis und Klinik.

Beschwerden und Vorwürfe

Beschwerden betreffen häufig Abbruch der Behandlung, Abrechnung, Grenzverletzungen oder Datenweitergabe. Gutachterkommissionen der Ärztekammern sind für Ärztinnen und Ärzte eingerichtet; ob und wie Streitschlichtung für Ihren Beruf organisiert ist, erfahren Sie bei Ihrer Kammer. Der Kurs Behandlungsfehlervorwurf: richtig reagieren vermittelt ein Vorgehen, das auf Psychotherapie übertragbar ist; die Rechtsgrundlagen Ihrer Kammer müssen Sie ergänzen.

Selbstfürsorge als Berufspflicht und Schutzfaktor

Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sind selbst belastet: hohe Fallzahlen, Krisen, Verantwortung, Isolation in der Einzelpraxis. Überlastung beeinträchtigt die Qualität und erhöht das Risiko von Grenzverletzungen. Die Bundesärztekammer verweist für Ärztinnen und Ärzte auf Interventionsprogramme der Landesärztekammern bei Suchterkrankungen; für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten fragen Sie Ihre Kammer nach Angeboten. Der Kurs Arztgesundheit: Burnout erkennen, Selbstfürsorge, Grenzen setzen ist für alle Gesundheitsberufe ausgelegt.

Programme

Für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten bieten sich Grundlagen: Berufsrecht, Ethik und Dokumentation und Patientensicherheit, Risiko und Kommunikation an, jeweils mit 10 Lernstunden und Paketpreis 309 € statt 445 €.

Was unsere Kurse sind und was nicht

Diese Online-Fortbildung ist nicht von einer Ärzte-, Zahnärzte- oder anderen Kammer anerkannt; es werden keine Fortbildungspunkte vergeben. Das gilt auch für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten: Die Kurse sind von keiner Psychotherapeutenkammer, Behörde oder anderen Stelle anerkannt oder genehmigt. Die Teilnahmebescheinigung weist die Bearbeitungsdauer aus; ob und wie Selbstlernzeit angerechnet wird, entscheidet die zuständige Stelle. Konkrete Fortbildungsregeln für Ihre Berufsgruppe konnten wir aus amtlichen Quellen nicht belegen. Mehr dazu auf unserer Seite Fortbildungspflicht.

Für wen diese Kurse geeignet sind

  • Niedergelassene Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die Schweigepflicht, Datenschutz und Dokumentation absichern wollen.
  • Angestellte in Klinik und Beratungsstelle, die mit Teams und Dritten kommunizieren.
  • Behandelnde, die per Video arbeiten oder dies planen.
  • Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger und Ausbildungsteilnehmende, die Berufsrecht systematisch kennenlernen möchten.

So lernen Sie online

Sie melden sich an und beginnen sofort, auf Laptop, Tablet oder Smartphone. Jeder Kurs ist in Abschnitte gegliedert; die Bearbeitungsdauer beträgt je nach Kurs 1, 2 oder 3 Stunden. Die Abschlussprüfung besteht aus Multiple-Choice-Fragen (10, 15 oder 20 Fragen bei 1, 2 oder 3 Stunden); bestanden ist sie mit mindestens 80 % richtigen Antworten. Anschließend verfassen Sie eine kurze reflektierende Darstellung und laden Ihre Teilnahmebescheinigung herunter. Der Fortschritt wird automatisch gespeichert, sodass sich ein Kurs auf mehrere kurze Sitzungen zwischen Dienst und Sprechstunde verteilen lässt.

Diese Online-Fortbildung ist nicht von einer Ärzte-, Zahnärzte- oder anderen Kammer anerkannt; es werden keine Fortbildungspunkte vergeben. Die Teilnahmebescheinigung nennt die Bearbeitungsdauer in Stunden und dient als Nachweis Ihrer Selbstlernzeit, soweit Ihr Arbeitgeber oder Ihre Berufsorganisation das zulässt.

Jetzt starten

Beginnen Sie mit „Schweigepflicht und Datenschutz“ und ergänzen Sie „Fernbehandlung und Videosprechstunde“ oder die Patientenakte. Alle Kurse finden Sie im Kurskatalog, die Übersicht aller Berufsgruppen unter Berufsethik und Berufsrecht.

Fragen

Welche Kurse sind für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten am wichtigsten?

Meist „Schweigepflicht und Datenschutz in Praxis und Klinik“ und „Fernbehandlung und Videosprechstunde rechtssicher“. Ergänzend sind die Patientenakte nach § 630f BGB, der Umgang mit Behandlungsfehlervorwürfen und schwierige Gespräche passend.

Behandelt der Kurs zur Fernbehandlung die Berufsordnung der Psychotherapeuten?

Der Kurs behandelt das ärztliche Berufsrecht (§ 7 Abs. 4 MBO-Ä) und die Videosprechstunde in der Praxis. Die Berufsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten kann abweichen; lesen Sie den aktuellen Text Ihrer Kammer. Der Kurs ersetzt keine Rechtsberatung.

Wann darf ich Informationen an Mitarbeitende weitergeben?

§ 203 Abs. 3 StGB erlaubt die Offenbarung gegenüber mitwirkenden Personen, soweit es für deren Tätigkeit erforderlich ist; nach Abs. 4 müssen Sie diese Personen zur Geheimhaltung verpflichten. Der Kurs erklärt die Voraussetzungen und typische Fehler.

Was gilt bei Kindeswohlgefährdung?

§ 4 KKG sieht ein gestuftes Vorgehen für Geheimnisträger vor: zuerst das Gespräch mit den Beteiligten, dann die pseudonymisierte Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft, schließlich die Mitteilung an das Jugendamt. Der Kurs zur Schweigepflicht behandelt dies.

Sind die Kurse von einer Psychotherapeutenkammer anerkannt?

Nein. Ethicapraxis ist ein unabhängiger Anbieter; die Kurse sind von keiner Kammer oder Behörde anerkannt, und es werden keine Fortbildungspunkte vergeben.

Was kosten die Kurse?

59 € für 1 Stunde, 89 € für 2 Stunden, 129 € für 3 Stunden. Die beiden Kernkurse dauern je 2 Stunden und kosten je 89 €. Die Zahlung läuft über Stripe.

Wie läuft ein Kurs ab und wie bestehe ich?

Alle Kurse sind online und im eigenen Tempo bearbeitbar, am Laptop, Tablet oder Smartphone. Am Ende steht eine Abschlussprüfung mit Multiple-Choice-Fragen (1 Stunde: 10 Fragen, 2 Stunden: 15, 3 Stunden: 20); bestanden ist sie ab 80 % richtiger Antworten. Danach verfassen Sie eine kurze reflektierende Darstellung und laden Ihre Teilnahmebescheinigung herunter. Der Fortschritt wird gespeichert, sodass Sie in mehreren Sitzungen lernen können.

Vergeben die Kurse Fortbildungspunkte oder sind sie von einer Kammer anerkannt?

Nein. Ethicapraxis ist ein unabhängiger Anbieter. Die Kurse sind weder von einer Psychotherapeutenkammer noch von einer anderen Kammer, Behörde oder Stelle anerkannt oder genehmigt, und es werden keine Fortbildungspunkte vergeben. Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung mit der Bearbeitungsdauer in Stunden, die Sie für Ihre eigenen Unterlagen als Nachweis einer Selbstlernzeit nutzen können, soweit Ihr Arbeitgeber oder Ihre Berufsorganisation das zulässt. Ob und wie Lernzeit angerechnet wird, entscheidet allein die zuständige Stelle.

Gilt die Muster-Berufsordnung der Bundespsychotherapeutenkammer für mich?

Sie ist ein Modell. Verbindlich ist die Berufsordnung Ihrer Landespsychotherapeutenkammer. Lesen Sie den aktuellen Text.

Darf ich Supervision oder Intervision in Anspruch nehmen?

Offenbarungen an Dritte brauchen eine Grundlage. Prüfen Sie, ob Sie pseudonymisiert arbeiten können, und lesen Sie die Regeln Ihrer Kammer. Der Kurs zur Schweigepflicht zeigt die Prüfschritte.

Muss ich Kinderschutzfälle immer melden?

Nein, nicht sofort. § 4 KKG sieht ein gestuftes Vorgehen vor: zuerst das Gespräch, dann die pseudonymisierte Beratung, zuletzt die Mitteilung an das Jugendamt, wenn die Gefährdung anders nicht abgewendet werden kann.

Amtliche Quellen

Stand: November 2026. Regeln und Verfahren ändern sich; bitte prüfen Sie den aktuellen Stand bei der amtlichen Quelle. Diese Seite enthält allgemeine Informationen und keine Rechtsberatung.

Unabhängiger Anbieter für Online-Weiterbildung

So sind diese Kurse aufgebaut

Nur amtliche Quellen

Jede rechtliche und regulatorische Angabe stammt aus Primärquellen: Deutsches Bundes- und Landesrecht, die Berufsordnungen der Kammern und amtliche Hinweise. Was wir nicht bestätigen können, lassen wir weg.

Original, Ausgabe für Ausgabe

Lektionen, Szenarien und Prüfungsfragen werden von uns für jede Ausgabe gesondert verfasst und vor der Veröffentlichung auf Richtigkeit, didaktische Qualität und faire Bewertung geprüft.

Überprüft, wenn sich Regeln ändern

Wenn sich ein Kodex, ein Standard oder ein Gesetz ändert, werden die betroffenen Kurse überprüft und aktualisiert. Gemeldete Fehler bei rechtlichen oder regulatorischen Angaben werden zuerst korrigiert.

Unabhängig, und das sagen wir offen

Wir sind weder mit einer Kammer oder staatlichen Stelle verbunden noch von einer solchen akkreditiert, zugelassen oder empfohlen, und wir versprechen nie ein bestimmtes Ergebnis.

Seite aktualisiert: 3 November 2026 · 8 amtliche Quellen angegeben

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